Brückenbau

Eisenbahnbrücken der Franz-Josefs-Bahn über die B 14 Umfahrung Klosterneuburg

Auftraggeber: NÖ Landesregierung im Wege der ÖBB Infrastruktur AG
Bearbeitungszeit: 2000 - 2006
Bauzeit: 2007 - 2008
Projektanteil WERNER CONSULT:
Einreichprojekt, Koordination, Ausschreibungsprojekt, Bauphasenplanung, Ausschreibungserstellung, Prüfung von Alternativen, Detailprojekt,
Ablöseberechnungen NÖ - ÖBB

Die Umfahrung der B14 unterquert die 3-gleisige Franz-Josefs-Bahn unter dem sehr schiefen Winkel von 38 Grad. Es wurden WIB (Walzträger in Beton)-Tragwerke mit einer schiefen Stützung von 60º und daher in gestaffelter Anordnung vorgesehen. Das längste Tragwerk erreicht eine Länge von 29m. Wegen der Wannensituation und der anschließen großen Wanne unter dem Kreisverkehrsanlage Aufeld wurde nach einer möglichst gedrückte Bauhöhe getrachtet. Die Widerlager wurden auf Großbohrpfähle gestellt. Der Aushub unter den Tragwerken, die Herstellung der Bodenplatten und die wasserdichte Verkleidung der Pfahlwände erfolgte im Sinne der Deckelbauweise.

Die Seitenbauwerke über der Rampe nach Weidling haben günstigere Anlageverhältnisse und werden als Plattentragwerke und ebenfalls in Deckelbauweise ausgeführt.